Minetest Mods

Wie versprochen hier eine Liste mit Mods die mir gut gefallen und die auch relativ stabil sind.

Die Lizenzen der Mods sind unterschiedlich und die Lizenzen von Texturen und Sounds können abweichen. Genaue Informationen zur Lizenz der einzelnen Mods stehen im Minetest-Forum und sind in der jeweiligen Archiv-Datei vermerkt. Viele der gelisteten Mods sind unter der WTFPL-Lizenz veröffentlicht. Andere Lizenzen sind die GPL, CC-BY-SA und CC0.

Diverse

  • Craft Guide: Fügt einen Schild und Computer hinzu, auf dem man nachschauen kann wie Gegenstände gecraftet werden.
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  • Set Home: Setzt via /sethome den momentanen Aufenthaltsort als Heimkoordinate zu der man sich mit /home teleportieren kann.
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  • Torches: Ersetzt die normalen Fackeln durch schöne dreidimensionale Fackeln.
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  • Intweak: Fügt dem Inventar ein paar Komfortfunktionen hinzu. So kann etwa ein Werkzeug nach rutschen, wenn das getragene zerbricht.
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  • Doors: Fügt Glas- und Falltür zu Minetest hinzu. Außerdem ertönen beim Öffnen und Schließen entsprechende Geräusche.
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Rohstoffe/Blöcke

  • TNT: Man kann TNT-Blöcke sowie Schwarzpulver erstellen.
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  • Quartz: Stellt den Rohstoff Quarz zur Verfügung. Damit lassen sich z.B. schöne Treppen und andere Blöcke erstellen. Also für Architekten geeignet.
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  • Mesecons: Entspricht den Redstones unter Minecraft. Mesecons fügen elektrische Elemente zu Minetest hinzu. Etwa Lampen, Schalter, Gates, Detektoren aber auch den programmierbaren Mikrocontroller.
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Fahrzeuge

  • Minecarts: Fügt die typische Minenlore zum Spiel hinzu, sodass die Gleise auch genutzt werden können.
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  • Boats: Durch Boats lässt sich ein einfaches Boot/Floß zum fahren bauen.
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  • Helicopter: Ein einfacher Helikopter der zu einfach zu bauen ist. Kann den Spielspaß mindern.
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Einrichtungsgegenstände

  • Gemälde: Man kann mit Papier und Büchern Bilder fertigen und auch Animationen. Wie man eigene Bilder/Animationen erstellt wird im Forum erklärt.
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  • Jukebox: Durch diese Mod lässt die Jukebox formen. Interagiert man mit einer Schallplatte und der Jukebox ertönen ein paar kurze zu Minetest passende Songs (die unter CC0 stehen).
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  • Lavalamp: Fügt mehrere verschiedenfarbige Lavalampen zum Spiel hinzu.
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  • Jumping: Erweitert das Spiel um Trampoline. Besonders praktisch um an höher gelegene Orte zu kommen.
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  • Beds: Betten bieten einem die Möglichkeit die Nacht durch zuschlafen und so Gefahren zu umgehen.
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  • Computer: Wer einen Computer oder Spielkonsole braucht kann sich verschiedene Modelle bauen.Forum | Archiv
  • Furniture: Bunte Sessel, Sofa und stilvolle Tische können mit dieser Mod das eigene blockige Heim schmücken.
    Forum | Archiv
  • Bitcoins: Fügt Blöcke und Bitcoins zum Spiel hinzu. Diese haben keinen höheren Zweck. Man kann dadurch keine echten Bitcoins in Minetest erstellen oder handeln. Forum | Archiv

Gameplay

  • Simple Mobs: Wer böse Monster oder verwirrte Schafe sucht die nicht die CPU fressen findet mit dieser Mod die richtigen Mobs.
    Forum | Archiv

Wenn Ihr andere gute (und stabile) Mods für Minetest kennt, dann schreibt doch einen Kommentar. ◕‿◕

Interessante Vorträge vom LinuxTag 2013

Auch dieses Jahr gab es auf dem LinuxTag viele spannende Vorträge, eine kleine Auswahl davon möchte euch empfehlen. Es sind Vorträge die mir besonders gefallen haben und die auch gut verständlich sind.

  • Watched by machines of loving grace
    Der Vortrag ist in englisch und befasst sich damit wie „general-purpose computer“, also Allzweckrechner die beliebig verwendet werden können, in Gefahr sind und der Computernutzer immer mehr vom Schaffenden zum Konsumenten wird. Der Vortrag zeigt auch welche Kontrolle über proprietäre Software ausgeübt werden kann und wie dies unsere Gesellschaft beeinflusst und beeinflussen kann. Natürlich kann die Kontrolle über den eigenen Rechner und die eigenen Programme und Daten auch zurück erlangt werden, mit Freier Software.
    Seite zum Vortrag | Ogg | MP3

  • Antifeatures
    Antifeatures sind Funktionen die vom Benutzer nicht erwünscht wird, die die Funktionalität einer Software oder Gerätes mindern. Zur Entwicklung dieser Funktionen, die den Nutzer beschränken, muss Energie und Geld aufgewendet werden. Es handelt sich nicht um Bugs oder fehlende Funktionalität.
    Der Vortrag zeigt anhand von Beispielen wie jeder von uns von Antifeatures betroffen ist. Etwa dass das Betriebssystem des Telefons alle Stromsparfunktionen ausschaltet wenn es einen Akku von einem Dritthersteller erkennt. Oder das ein Drucker automatisch die Druckqualität mindert, wenn fremde Druckerpatronen verwendete werden.
    Der englische Vortrag beleuchtet wie diese Antifeatures konkret aussehen, welche Motivation dahinter steht und was der Benutzer dagegen machen kann. Und dass Antifeatures in Freier Software keinen Bestand haben können.
    Seite zum Vortrag | Ogg | MP3

  • Warum wir Zugriff auf unsere Router brauchen
    Ein Vortrag darüber welche Kontrolle wir über unsere Kommunikation mit geschlossenen Routern abgeben und welche Gefahren dies birgt. Der Vortrag behandelt aber auch wie man seinen Router befreit, etwa mit freier Firmware wie OpenWRT.
    Seite zum Vortrag | Ogg | MP3

  • Warum ist Linux für Embedded-Systeme so attraktiv?
    Dieser Vortrag befasst sich mit der Frage warum Linux im Embedded-Bereich so erfolgreich ist. Der Vortrag ist tutorisch aufgebaut, beschäftigt sich wenig mit Technik und behandelt diverse Vorteile von und Vorurteile gegenüber Linux.
    Seite zum Vortrag | Ogg | MP3 | Folien

  • Magic Lantern: Free Software on your camera
    Bei Magic Lantern handelt es sich um freie Software mit der man den Funktionsumfang von Canon DSLR Kameras erweitern kann. Die Firmware der Kamera muss nicht geändert werden. Die Software wird von der Speicherkarte geladen und neben der normalen Firmware ausgeführt. Auch wenn man keine Canon hat ist das Thema sehr interessant, zumal es mehrere solcher Projekte gibt. Wer sich informieren möchte wie man Kameras allgemein mit freier Software erweitern kann, sollte sich den Vortrag anhören, da dort einige Beispiele genannt werden wie die Software die Nutzung der Kamera erheblich vereinfacht und Funktionen ermöglicht die sonst nur Kameras im 5-stelligen Bereich haben.
    Seite zum Vortrag | Ogg | MP3

Zeya – Einfaches Musikstreaming im Browser

Sucht man eine einfache und schlanke Lösung um eine Musiksammlung als HTML5-Musik-Player zur Verfügung zu stellen dann ist Zeya das Programm der Wahl.

Es ist einfach installiert, da die meisten Linux-Distributionen ein Paket bereitstellen.

Zeya Webinterface

Nach der Installation kann das Programm einfach gestartet werden. Man kann man den Port via -p festlegen. Außerdem kann man von drei Backends wählen. Normal wird das Backend „dir“ benutzt, dabei liest Zeya alle Dateien im aktuellen oder über den --path= definierten Ordner ein. Man kann auch Playlists (.m3u & .pls) oder die Rhythmbox-Musikbibliothek nutzen.

zeya -p 33333 --backend=rhythmbox

Danach kann Zeya über die ip-Adresse und Port aufgerufen werden. Alles was man braucht ist ein nicht veralteter Browser (der

Weitere Informationen gibt es auf der Projektseite und im ubuntuusers.de-Wiki. Die Lizenz ist die [AGPLv3][5].

[5]: https://www.gnu.org/licenses/agpl-3.0.html „Lizenztext auf gnu.org“

ffmpeg2theora

Das ogv-Format bietet sich an, wenn man ein Video im Web (www) veröffentlichen möchte das ohne Flash angeschaut werden kann. Bei .ogv handelt es sich um Videos im ogg-Containerformat. Im Container befinden sich die Audiodaten als Ogg Vorbis und die Videodaten als Theora.

Zur Umwandlung braucht es einen Konverter. Zwar gibt es Programme mit grafischer Oberfläche, ein Konsolenprogramm ist aber meist kleiner und fällt im Hintergrund nicht weiter auf. Bekannte Programme sind ffmpeg und avconv, deren Syntax aber recht komplex ist.

Einfacher und schneller geht die Umwandlung mit ffmpeg2theora. Die Syntax ist einfacher und das Programm erfordert kein Syntax-Diplom:

ffmpeg2theora eingabedatei.mp4

Selbst bei komplexeren Aufgaben bleibt die Syntax einfach, egal ob man die Metadaten bearbeiten will oder den Gamma-Wert anpasst. Das Programm bietet leicht zugänglich viele Funktionen.

Wer öfter nach ogg und ogv umwandeln muss, der ist mit dem ffmpeg2theora gut beraten.

Die Anwendung im Repository wahrscheinlich jeder Linux-Distribution und ist unter der GPLv2+ lizenziert.

Minetest – digitales Lego

Minetest ist ein Open World Game ohne endlichem Spielziel. In der offenen Welt, die dynamisch generiert wird, muss man Mineralien und andere Rohstoffe abbauen. Aus den Rohstoffen kann man sich Werkzeuge, Waffen und andere Gegenstände herstellen (engl.: craften).

Minetest, das initial ein Minecraft-Klon war, ist in der Programmiersprache C++ verfasst und basiert auf der Irrlicht-Engine auf der auch SuperTuxKart basiert.

Das Spiel das sich wie Minecraft als digitales Lego beschreiben lässt, kann durch Mods (kurz für Modifikationen) einfach erweitert werden. Diese sind durch die einfache API und die Unterstützung der Scriptsprache Lua einfach zu entwickeln.

Das Spiel bietet zwei Spielmodi. Im kreative „Creative“-Modus hat man unendlich Ressourcen und kann Rohstoffe sehr schnell abbauen. Im „Survival“-Modus, der normale Spielmodus, muss man überleben. Mit Waffen und Häuser kann man sich gegen die Monster verteidigen die in der Nacht erscheinen. Um sich die Waffen oder Festungen bauen zu können braucht es natürlich Rohstoffe.

Das Spiel ist noch nicht „Feature Complete“, zeitweise wurden die Monster zwischen den Versionen verbessert und zeitweise entfernt, wenn sie nicht den Ansprüchen genügten. Durch Mods kann man aber in jeder Version in den süßen Genuss einer gefährlichen Monsterbedrohung kommen.

Generell kommt erst richtig Spaß auf, wenn man das Spiel mit ein paar Mods erweitert hat. Die Mods bezieht man momentan noch aus dem Forum, ein Paketmanager für Mods ist aber angedacht.

Das Spiel ist Freie Software und unter der LGPLv2.1+ veröffentlicht. Es kann für Linux, Mac OS X und Microsoft Windows heruntergeladen werden. Für die meisten Linux-Distributionen stehen Pakete im jeweiligen Repository bereit die jedoch veraltet. Etwa in allen aktuellen Ubuntu-Version. Über die PPA der Entwickler kann man die neuste Version beziehen. Bei Debian Testing sowie Unstable und aktuelleren Distributionen wie etwa Arch Linux besteht das Problem nicht. Auf der Downloadseite sind immer die richtigen Quellen für die jeweiligen Distributionen verlinkt.

Hier im Blog wird demnächst eine Liste mit empfehlenswerten Mods veröffentlicht.

Englisch üben

Screenshot des Programmes
Screenshot des Programmes

PyEnglish ist ein nettes kleines Programm mit dem man seine English-Kenntnisse überprüfen kann.

Es werden verschiedenen Satzteile vorgegeben, die man in die richtige Form und Reihenfolge bringen muss. Nicht mehr und auch nicht weniger.

Die Anwendung wurde im Rahmen des Ubuntu AppShowdowns erstellt und steht unter der GPLv3.

Viel Spaß.

Mimimi: Scrollen auf Dropdown-Menüs beim Firefox nicht möglich

Bei Firefox und Thunderbird ist es nicht möglich auf geschlossenen Dropdown-Menüs zu scrollen. (╯°□°)╯︵ ┻━┻

Ich bin von Gnome (bzw. GTK) und anderen Arbeitsumgebungen so verwöhnt, dass das mir negativ auffällt dass man auf geschlossenen (und geöffneten) Dropdown-Menüs nicht scrollen kann, dabei ist gerade diese Kleinigkeit so bequem und spart einem zwei Klicks auszuführen. Der eine zum Öffnen des Menüs und der andere zum Auswählen. Liegt wohl an XUL.

Wer nicht weiß welches Verhalten gemeint ist kann sich gerne dieses Video anschauen.

lesspipe & catdoc – PDF, DOC und mehr im Terminal betrachten

Möchte man mit less eine Datei betrachten, so kann dies zu ungewollten Ergebnissen führen. Öffnet man etwa die PDF-Datei der 04/2012 Ausgabe des freiesMagazin mit less ist das Ergebnis recht unansehnlich:

%PDF-1.4
%<d0><d4><c5><d8>
1 0 obj
< < /S /GoTo /D (12_04_editorial.2) >>
endobj
4 0 obj
(Editorial)
endobj
5 0 obj

Tut man dagegen das Selbe mit lesspipe einem Programm das viele Dateiformate decodiert und in einer leserlichen Form an less übergibt, dann sieht das Ergebnis sehr ansprechend aus.

      freiesMagazin                                                                                      April 2012



      Topthemen dieser Ausgabe

      Python – Teil 12: Reguläre Ausdrücke                                                                Seite 9
      Nachdem im letzten Teil dieser Reihe ein kleiner Twitter-Client besprochen wurde, wird es nun wieder etwas
      theoretischer: Anhand einiger einfacher Beispiele sollen Reguläre Ausdrücke vorgestellt werden. (weiterlesen)

Das funktioniert ebenso mit DOC-Dateien sowie einer Vielzahl von Archivdateien (.deb, .zip, .lz sowie viele Weitere – eine Übersicht findet sich in der Manpage des Programms).

Möchte man sich Dateien mit der Endung .doc ansehen muss man sich zunächst noch das Programm catdoc installieren. catdoc verhält sich selbst wie das cat-Kommando.

AntennaPod – Podcatcher für Android

AntennaPod ist ein relativ neuer Podcatcher für Android. Die schlanke Anwendung bietet eine Menge an Funktionen. Dazu gehört unter Anderem die Flattr-Integration. Diese ist bei der Version in F-Droid jedoch deaktiviert, da dafür ein Flattr-Key benötigt wird den der Entwickler nicht bereit gestellt hat. Möchte man nicht die Version von Googles Distributionsplattform Play beziehen und Flattr nutzen, dann muss man das Programm selbst kompilieren und einen Key hinzufügen. Eine weitere Besonderheit ist die Unterstützung von sogenannten Enhanced Podcasts, also Podcasts die Dinge wie Kapitelmarken enthalten. Zudem wurde der Miro Guide integriert, ein Katalog mit Audio- und Video-Podcasts.

Gewohnte Funktionen wie Playlists, Download-Queue, OPML-Im- und Export sowie Streaming sind natürlich auch vorhanden. Die Entwicklung ist sehr aktiv und findet auf Github statt. Den Podcatcher gibt es bei Fdroid und Google Play. Lizenziert ist die Software unter der MIT Lizenz.

Projektvorstellung: The League of Moveable Type

The League of Moveable Type ist ein Projekt, dass sich zur Aufgabe gemacht hat eine Sammlung an typographisch wertvollen und freien Schriftarten zu erstellen.

Früher gab keine Möglichkeit die Schriftarten auf seiner Webseite zu beeinflussen. Später wurde der <font>-Tag eingeführt, allerdings konnten damit nur Schriften genutzt werden die beim Betrachter installiert waren, Webdesigner hat dies in ihrer Kreativität massiv eingeschrenkt. Dandurch gab es eine Zeit in der Buchstaben in Bilder verwandelt wurden, damit auch Nutzer ohne entsprechende Schriftart das Selbe (wie der Web-Designer) sahen. Wurden Informationen in Bildern gespeichert waren diese für Suchmaschinen verloren, also wurde die Information in die Alt-Tags geschrieben. Und die Suchmaschinen passten sich daran an. Der normale Benutzer hatte dadurch jedoch Nachteile. Etwa konnten Überschriften nicht selektiert und kopiert werden. Doch mit Technologien wie @font-face und später Webfonts wurden Web-Designern Mittel in die Hand gegeben, um sich „typographisch“ auszuleben. Jedoch sind viele Fonts nicht frei. Und können nur sehr eingeschränkt benutzt, geschweige denn verändert werden. Zudem war die Auswahl an schönen und freien Schriftarten nicht gerade groß. Das Projekt The League of Moveable Type nahm sich das zum Anlass Schriften zu erstellen, die den Ansprüchen des modernen und freien Webs und Web-Designern erfüllen.

Schriftart: League Gothic (Bild: CC-BY-SA 3.0 - The League of Moveable Type)
Schriftart: League Gothic (Bild: CC-BY-SA 3.0 – The League of Moveable Type)

Das Projekt wächst ständig, wenn auch gemächlich. Alle Schriftarten werden unter der OFL veröffentlicht. Und im Blog wird immer über Updates und Geschichten rund um die Fonts des Pojekts berichtet. Es lohnt also immer auf dem aktuellesten Stand zu bleiben. Die Quelldateien des Projekts sind auf GitHub zu finden.